Meet My Team – #5 Los Angeles Rams

Kapitel 5 – Los Angeles Rams

Zurück an die Westküste der USA und somit zurück in die wahrscheinlich stärkste Division der NFL – die NFC West. Nach dem Umzug in die alte Heimat folgte dieses Jahr der Einzug in das neue SoFi Stadium im Zentrum der Stadt der Engel. 

Geschichte

Die Geschichte der Rams begann 1936, als Anwalt Homer Marshman und Trainer Damon Wetzel das Team in Cleveland gründeten. Zu Beginn nahm man in der American Football League (AFL) teil und belegte im ersten Jahr den zweiten Platz. 

1937 wechselte man bereits in die Western Division der NFL. Dies verlief allerdings weniger erfolgreich. 1943 musste man den Spielbetrieb aufgrund eines Spielermangels einstellen. 

Infolgedessen wurde das Team an den New Yorker Börsenhändler Dan Reeves verkauft. 1945 konnte man mit Rookie Quarterback Bob Waterfield die erste Meisterschaft einholen, indem man die Washington Redskins bezwang. (15-14) Gespielt wurde übrigens bei -22°C. 

Im kommenden Jahr fand der erste von insgesamt drei Umzügen statt. Es ging zuerst in den sonnigen und warmen Westen nach Los Angeles. Grund hierfür waren die Verlustgeschäfte, welche Reeves mit dem Team bisher machte. Somit war man das erste Team an der Westküste in der NFL. 

Man blieb jedoch nicht alleine in L.A. Die Los Angeles Dons aus der AAFC stellten eine gute Konkurrenz dar. Den Durchbruch konnte man 1952 erreichen, als man sich die zweite Meisterschaft sichern konnte. Gegner der Rams waren, wie im Vorjahr, die Browns, gegen welche man bisher noch unterlag. Quarterback Norm Van Brocklin, Runningback & Wide Receiver Elroy Hirsch und End Tom Fears waren die Eckpfeiler des Teams. 

Die kommenden 20 Jahre verliefen weniger erfolgreich. Viermal schaffte man es von 1952 bis 1972 in die Playoffs. Das Kuriosum spielte sich jedoch 1971-1972 ab, als Besitzer Dan Reeves verstarb. 

Das Team wechselte 1972 in die Hände von Robert Irsay, der diese unmittelbar danach gegen das Team der Indianapolis Colts, welches er übernahm, eintauschte. Somit wurde der neue Besitzer Carroll Rosenbloom beziehungsweise dessen Witwe Georgia Rosenbloom, nachdem dieser im Jahr 1979 verstarb. 

1973 wurde Chuck Knox als neuer Head Coach verpflichtet. Unter seiner Leitung konnte man die kommenden Jahre immer wieder die Division gewinnen. Das Highlight: Der Einzug in den Super Bowl XIV, den man dann jedoch gegen die Pittsburgh Steelers verlor (19-31). 

1980 verließ man das 90.000 Plätze große Memorial Coliseum und trug die Spiele im Anaheim Stadium (45.037 Plätze), in einem Stadtteil von L.A., aus. Dieser Umzug fand aufgrund der bis 2014 anhaltenden “Blackout Rule” statt. Diese besagte, dass Spiele nur live im heimischen Fernsehen ausgetragen werden dürfen, wenn diese bis 72 Stunden vor Kick Off ausverkauft war. Die Konkurrenz wurde durch den Zuzug der Oakland Raiders, den Meisterschaften der Lakers in der NBA und den Dodgers in der MLB zu groß. Selbst die Kings in der NHL zogen mit ihrem Superstar Wayne Gretzky viel Medieninteresse auf sich. 

Anfang der 1990er versuchte man vergeblich ein neues Stadion zu finanzieren. St. Louis, welches sein NFL Team, die Cardinals, 1988 nach Arizona verlor, ergriff die Gunst der Stunde. Somit folgte 1995 der Umzug nach St. Louis. Der Name “Rams” blieb jedoch bestehen. 

1997 wurde Dick Vermeil als neuer Head Coach verpflichtet. Zudem kamen in den kommenden Jahren 1st Overall Pick Orlando Pace, Kurt Warner, Marshall Faulk, Torry Holt in das Team. 1999 gelang mit diesen Spielern dann der bisher einzige Triumph als man die Tennessee Titans im Super Bowl XXXIV besiegen konnte (23-16). MVP wurde Kurt Warner. Er und seine Offense werden seither als “The Greatest Show on Turf” betitelt.  

Unter Mike Martz, als neuer Head Coach, gelang 2001 der nächste Einzug in das Spiel um die Vince Lombardi Trophäe. Im Super Bowl XXXVI traf man auf die New England Patriots und einen Tom Brady, der in seinem ersten Endspiel stand. Adam Vinatieri verschoss wenige Sekunden vor Ende das Field Goal. Damit verloren die Rams und eine Legende wurde geboren. (17-20)

Anfang 2008 verstarb auch Georgina Frontiere und ihre Kinder verkauften das Team an Stan Kroenke, welcher zuvor bereits Anteile besessen hatte. Sein Plan war von Beginn an: Die Rückkehr nach Los Angeles und der Bau eines gigantischen neuen Stadions in Inglewood, Los Angeles. 

Seit 2016 sind die Rams wieder in Los Angeles. Mit dem Bau der neuen Spielstätte wurde den Chargers das Angebot unterbreitet, sich dieses zu teilen und ebenfalls nach Los Angeles umzuziehen. Diese nahmen das Angebot an, denn andernfalls wären die Raiders von nun an in der Stadt der Engel beheimatet. 

Im Draft 2016 machten sie einen der spektakulärsten Trades und holten sich mit dem Erstrunden Pick ihren neuen Franchise Quarterback, Jared Goff. Während der eher erniedrigenden Saison wurde Head Coach Jeff Fisher entlassen. Sein Nachfolger: Sean McVay, der jüngste Head Coach der NFL mit nur 30 Jahren. 

Mit den Neuzugängen Todd Gurley (2015), Sammy Watkins, Robert Woods und Cooper Kupp gewann man die NFC West das erste mal seit 2003 wieder. Endstation war in den Playoffs gegen die Falcons (13-26). 

2018 sollte das Jahr der Rams werden. Man gewann die NFC West erneut und schaffte den Einzug in der Super Bowl LIII. Dort warteten die New England Patriots, welche schließlich als Sieger vom Platz gingen (3-13). 

NFL Championship: 1945, 1951

NFC Championship: 1979, 1999, 2001, 2018

Super Bowls: 1999 (XXXIV)


Hall of Fame


Kultur

„Who’s house? Rams House!“

Dieses Mal hatte ich mit Simon, Marcel und Rune die Jungs von Ramily zu Gast. 

Rune kam 2015 mit dem Spiel Seahawks gegen Vikings zum Sport mit dem braunen Ei. Ein spannendes Spiel und ein verschossenes Field Goal von Blair Walsh fesselten ihn, sodass er begann sich in der Offseason über die Teams zu informieren. Zufälligerweise fragte ihn seine Mutter, ob er die Rams kenne, da sie gerne im nächsten Urlaub nach Los Angeles fliegen wolle und sie hoffte, ihn dadurch für die Reise begeistern zu können. Und so saß er 2016 beim Season Opener im Coliseum in L.A. und sah die Rams gegen die Seahawks spielen. Dieses Erlebnis und die ganze Atmosphäre hielten ihn und seine Mutter als Fans der Rams. 

Aaron Donald gehört nicht nur bei den Rams Fans zu den Lieblingsspielern. Bei Rune gehören außerdem noch Jared Goff und Wide Receiver Cooper Kupp dazu, welche beide, seit dem sie von den Rams 2016 & 2017 gedraftet wurden, eine gute zwischenmenschliche Verbindung haben und gute Leistungen bringen.

2015 kam Marcel das erste Mal mit American Football in Kontakt. Die ersten Sympathiepunkte gehörten den Giants aus New York, noch bevor er durch die “All or Nothing” Staffel von den Rams endgültig überzeugt wurde. Das Team war ihm sympathisch, der Wechsel zu Head Coach Sean McVay unterstützte dies noch weiter. Seit diesem Jahr betreibt er mit Simon den Podcast für Ramily. 

Sein absoluter Lieblingsspieler ist das Biest in Person, Aaron Donald. Dieser Spieler sprengt einfach alle Vorstellungen und gehört zu den Besten in seiner Position.

Simon kam 2016 zum American Football. Der Pro Bowl war der Anlass zum Schauen und Trinken mit Freunden. Danach verfolgte er es weiter, sodass er sich in der kommenden Offseason nach einem Team umschaute. Der Fable für Los Angeles als Stadt war vorhanden, die Wahl von Jared Goff als 1st Overall Pick im Draft und die dazugehörige Staffel “All or Nothing” überzeugten ihn endgültig. Sein persönliches Highlight war sein Besuch des Londonspiels der Rams gegen die Cardinals im Jahr 2017. Im Pub traf er einen CBS Reporter, mit dem er ins Gespräch kam und der ihn dann aufgrund seines Johnny Hekker Jerseys interviewte. Dieses Interview wurde auf Twitter geteilt und am nächsten Tag erhielt er eine Nachricht von Johnny Hekker. Was dieser ihm dann zukommen ließ, könnt ihr auf dem Bild weiter unten sehen. Durch diese Story wurden auch die deutschen Kollegen auf ihn aufmerksam, weshalb Simon auch schon das ein oder andere Mal beim RanNFL Season Opener dabei war. 

Zu seinem Lieblingsspieler Johnny Hekker kam er damals durch ein “Dude Perfect”-Video auf YouTube. Kein Wunder bei diesen Treffern, dass man diesen Typen nur mögen kann.

Simon sah nach 2017 die Rams noch ein weiteres Mal live in London. Im Spiel gegen die Bengals konnte sie als Sieger vom Platz gehen (24-10). Rune sah das Team ebenfalls 2017 in London über die Cardinals triumphieren (33-0). Zudem sah er das Playoff-Spiel gegen die Cowboys 2018 live in Los Angeles, als man es mit den Dallas Cowboys zu tun bekam (30-22).

Viele Rituale vor dem Spiel haben die Rams nicht. Aufgrund der vielen Umzüge und den nicht vorhandenen Zuschauern im neuen Stadion konnten kaum feste Rituale entstehen. Im Coliseum leuchtete an Spieltagen die Olympia Fackel und nach jedem Touchdown wurde  ein Feuerwerk gezündet. Zudem stimmt der Stadionsprecher zum “Who’s house? Rams House!” Schlachtruf an.

Zum Spieltag kleidet sich Marcel erst einmal komplett in Rams Merchandise ein. Zudem kommt der Gameday Talk auf dem Ramily Discord Channel. Dort trifft er auf weitere Rams Anhänger und auch auf Simon, welcher seine alte Sonntagstradition, selbst Pizza zu machen, mit dem Spieltag verbindet. Bei Rune gibt es neben dem Einkleiden in Merchandise Chicken Wings, das Einzelspiel im TV und die RedZone parallel auf dem Laptop.


Teamname

Der Name Rams wurde bei der Gründung 1936 vom Mitbegründer Damon Wetzel gewählt. Dieser war Fan der Fordham Rams, eines College Teams aus New York City.


Fangruppe

Bei einer privaten Watchparty im Jahr 1018 entstand die Idee, eine Anlaufstelle für Rams-Fans in  Deutschland, Österreich und der Schweiz zu gründen. Es gab zwar vereinzelt schon einige kleine Fangruppen, jedoch nichts Offizielles. Mit Ramily schuf man eine zentrale Anlaufstelle und baute eine Community auf. Eine Website ist bereits in Planung, ein eigener Discord Server und ein Podcast für die Fans sind nur der Anfang.

Als nächsten Schritt möchte man sich als Verein eintragen lassen. Dann könnten auch neue Mitglieder aufgenommen werden. Durch die Super Bowl Teilnahme 2018 entstand ein kleiner Hype um das Team aus Los Angeles, der auch anzumerken ist. Zudem steht man mit den LA Rams in Kontakt, da man gerne die offizielle Fangruppe in Deutschland sein will. 

Zu den Benefits gehören natürlich eine breite Community und die Vernetzung zu weiteren Rams-Fans. Fantasy Football Ligen bestehen, es gibt Mitgliederausweise, Sammelbestellungen aus den USA, 10% Rabatt beim Onlineshop TAASS, eine Super Bowl Party, geplante Fantreffen, sobald dies wieder möglich ist, und natürlich darf der gemeinsame Besuch eines Heimspiels im neuen SoFi Stadium nicht fehlen.

Solltet ihr Rams-Fan sein und Interesse daran haben, Teil einer Rams internen Community zu sein, dann meldet euch bei den Jungs. Zu finden sind sie auf Twitter, Discord oder auch auf WhatsApp. Hier findet ihr mehr: Ramily Linktree


Teamwert

„Die Playoffs sollten das Ziel sein.“

Natürlich habe ich mit den Dreien auch über die aktuelle Form Ihres Teams und die Stärke des Kaders gesprochen.

Seit 2017 gibt Head Coach Sean McVay sehr erfolgreich den Ton an. Kevin O’Connell ist seit diesem Jahr der Offensive Coordinator. 

Ein Jahr zuvor wurde sein Franchise Quarterback mit Jared Goff gedraftet. Ein sehr solider Passgeber, wenn das System um ihn herum funktioniert. Mit einem guten Blocking der O-Line und Receivern, die die Bälle festhalten, kann er gut arbeiten. Ansonsten wird es schwierig für ihn alleine etwas zu kreieren, da der auch kein Russell Wilson ist, mit welchem er leider oft verglichen wird. Er steht häufig in der Kritik, auch in der der eigenen Fans. Trotzdem ist er in dne letzten Jahren einer der solidestens Spieler auf seiner Position.

Einen 2nd Round Pick haben die Rams im Gegenzug für Brandin Cooks erhalten, welcher den Receiving Core zu Beginn dieser Saison verlassen hat. Trotzdem steht man auf der Wide Receiver Position gut besetzt da. 3rd Round Pick Cooper Kupp hat sich als echter Steal bewiesen und harmoniert sehr gut mit seinem Quarterback. Robert Woods wird meist unter seinem Wert gehandelt, zeigt aber trotzdem des Öfteren sein Können. Josh Reynolds wird nach diesem Jahr sehr wahrscheinlich Free Agent werden, was dann bedeutet, dass die Zeit von Rookie Van Jefferson gekommen ist. Dieser bringt viel Potenzial mit und kann in seinem zweiten Jahr ein wichtiger Faktor werden.

Dass Running Back Darrel Henderson ein Breakout-Jahr hat, ist kein Geheimnis. Er bringt viel Geschwindigkeit und Explosivität mit und zeigt, warum sich die Rams letztes Jahr im Draft zurecht für ihn entschieden haben. Rookie Cam Akers akklimatisiert sich noch, ähnlich wie es Henderson letztes Jahr hinter Gurley gemacht hat. Der Dritte im Bunde, Malcolm Brown, welcher eher als Power-Runner eingesetzt wird, bekommt viele Carries, wobei seine Stärke eindeutig in der Pass Protection liegt. Diese Snaps sollten eher auf Akers verteilt werden, sowie die kurzen Receptions, bei welchen Akers und Henderson die besseren Optionen wären.

Die zwei Tight Ends Tyler Highbee und Gerald Everett komplettieren die Offense. Highbee, vor Beginn der Saison noch als 1000 Yards-Kandidat gehandelt, zeigt zudem ein gutes Blocking, mit welchem er Goff und dem Rest gut hilft. Everett ist eher der athletische von den Zweien. Sein Spezialgebiet sind die Yards after Catch, durch welche er gute Miss-Matches beim Spielzug kreieren kann. 

Die Offensive Line der Rams steht dieses Jahr solider und besser da. Die großen Verletzungen blieben zum Glück bisher aus, sodass sie endlich ihr ganzes Potenzial zeigen können. Mittlerweile hat sich leider der Eckpfeiler dieser Line schlimmer verletzt. Andrew Whitworth wird den Rest der Saison neben dem Feld verbringen, wenn nicht sogar den Rest seiner Karriere. 

Die Defense spielt im 3-4 System unter ihrem Coordinator Brandon Staley, welcher 2020 von den Denver Broncos erst verpflichtet wurde. 

Wenn man an die Defensive Line der Rams denkt, kommt einem sofort ein Name in den Kopf. Aaron Donald, das Monster in Person und der schlimmste Albtraum jedes Quarterbacks. Durch seine Präsenz zieht er so viel Aufmerksamkeit auf sich, wodurch er seinen Kollegen viel Spielraum kreiert. Michael Brockers ist einer davon, welcher von Donalds Rolle profitiert und ihm eine gute Unterstützung bietet. Sebastian Joseph-Day und Greg Gains sind eine gute Addition als Run Stopper, sodass Brockers und Donald mehr Fokus auf den Pass Rush legen können.

Mit Dante Fowler hat man einen guten Linebacker zu Beginn der Saison verloren. Das Leonard Floyd ihn letztendlich so gut ersetzt, damit hat wohl keiner gerechnet, als er von den Bears verpflichtet wurde. Seine Quarterback Pressures und Sacks sind jetzt schon höher, als in einer Saison in Chicago. Ogbonnia Okoronkwo hat sich steigern können. Er stieg zum Starter auf, bis ihn eine Verletzung auf die Injury Reserve fürs erste verbannte. Jachai Polite wird immer besser in seiner zweiten Saison, Rookie Terrell Lewis ist physisch sehr stark. Er ist ein 3rd Round Pick welcher 1st Round Potenzial aufzeigt. Micah Kiser glänzt dieses Jahr als Tackle Maschine, ebenso wie Kenny Young. Allgemein verpasst man zu viele Tackles und leidet noch etwas unter dem Verlust von Cory Littleton, vor allem in der Passverteidigung. 

Mit Jalen Ramsey hat man einen der teuersten Cornerbacks der Liga, welcher trotzdem viel Qualität im Slot mit sich bringt. Darius Williams, mehr auf der Outside, zeigt sich bisher auch von seiner besten Seite und Troy Hill gehört zu den am meisten unterbewerteten Spielern auf seiner Position. Mit 285 Coverage Snaps ohne zugelassenen Touchdown macht er einen mehr als guten Job.

Safety John Johnson wird nach diesem Jahr Free Agent. Man hätte versuchen können ihn zu traden, diese Möglichkeit ließ man jedoch verstreichen. Er macht einen soliden Job, ebenso sein Pendant Jordan Fuller, welcher verletzt ausfällt. Dieser hatte Tyler Rapp verdrängt, welcher letztes Jahr durch seine Flexibilität gezeigt hat, wie wichtig er sein kann. Wenn er nach seiner Verletzung zu dieser Stärke zurückfinden kann, dann kann er sich als fester Bestandteil der Secondary etablieren. Rookie Terrell Burgess fehlt auch noch verletzt, besitzt aber viel Entwicklungspotenzial und kann auch im Slot spielen. Er wird in Zukunft das Feld tief verteidigen, Rapp gegen den Lauf und Johnson eher gegen Tight Ends.

Der Draft findet in letzter Zeit traditionell an Tag 1 ohne die Rams statt. Zu Beginn hat man sich über die Picks von Akers und Jefferson aufgeregt, da man Lücken in der O-Line hat bzw. auf der Linebacker Position. Nach den ersten Spielen ist man jedoch sehr zufrieden mit den jungen wilden, zum Beispiel Akers zeigt seine stärke bei Yards after Contact. Der Bust-Pick war Samuel Sloman, da man Rodrigo Blankenship an seiner Stelle hätte haben können. 

Trotzdem hat man die letzten Jahre gezeigt, dass man auch ohne einen 1st Round Pick auskommen kann und in den späten Runden Spieler mit viel Upside verpflichten konnte. Die besten Beispiele hierfür sind Micah Kiser, John Johnson, Jordan Fuller oder Ogbonnia Okoronkwo. 

2020 Draft Class

2nd Round: RB Cam Akers, WR Van Jefferson

3rd Round: OLB Terrell Lewis, S Terrell Burgess

4th Round: TE Brycen Hopkins

6th Round: S Jordan Fuller

7th Round: OLB Clay Johnston, K Sam Sloman, OT Tremayne Anchrum

Die Playoffs sollten das Ziel sein. Am Anfang der Saison hatten die wenigsten damit gerechnet, aufgrund von wenig Cap Space und den nicht vorhanden 1st Round Picks. Trotzdem spielt man in der schwersten Division der NFL und hat noch harte Brocken vor sich. Abhängig ist man auch etwas von den Bears, sollte es um den letzten Wildcard-Platz gehen. Realistisch ist ein 10-6 bis 11-5 Record (Aktuell: 6-3). Alles andere, wäre ein schöner Bonus für das Team.

DIe NFC West ist wahrscheinlich die schwerste Division der gesamten NFL. Die San Francisco 49ers, welche letztes Jahr den Super Bowl erreichten, haben weiterhin viel Potenzial, sind aber von Verletzungen geprägt dieses Jahr. Leute wie George Kittle und Jimmy Garoppolo sind herbe Verluste für die Offense. Die Seattle Seahawks waren auf dem besten Weg, die Division zu gewinnen. Russell Wilson war in MVP Form, aktuell schwankt die Leistung des gesamten Teams jedoch gewaltig. Die Offense ist abhängig von ihm und die Defense kann aktuell noch lange nicht die Erwartungen erfüllen, welche an sie gestellt werden. Mit den Arizona Cardinals hat man einen weiteren schweren Gegner, welcher mit dem jungen Kyler Murray auch einen MVP Kandidaten stellt. Zudem war die Verpflichtung von DeAndre Hopkins in der Offseason ein Zeichen an die ganze NFL, dass man großes vorhat.


Zukunftsaussicht

In den nächsten Jahren besitzt man mal wieder keinen 1st Round Pick für den Draft. Trotzdem treten Problemstellen auf, die mit relativ wenig Cap Space, das noch zur Verfügung steht, behoben werden müssen. In der O-Line muss ein Nachfolger für Andrew Whitworth verpflichtet werden. Hierfür könnte man die zwei Zweitrunden Picks nutzen um etwas hochzuklettern. Jedoch machen die Scouts, wie in den letzten Jahren bewiesen, einen sehr guten Job, sodass man mit späten Picks sehr gute Spieler verpflichten konnte. Desweiteren bräuchte man einen Inside Linebacker, welcher gegen den Pass besser verteidigen kann und eventuell einen Jump-Ball Receiver, welcher auch mal tief gehen kann und somit das Feld stretchen kann.


Fazit

Auch dieses Mal möchte ich mich wieder bei meinen drei Gästen für Ihre Zeit und das tolle Interview bedanken. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute auf eurem Weg und mit euren Plänen für den Ramily Fanclub! 

Next Up? Who knows! Aber es gibt noch einige Teams, die nur darauf warten, genauer unter die Lupe genommen zu werden. 

Bis bald!

Author
Tarik

Name: Tarik
Twitter: @tarikhurem_22
Favorite Team: New York Jets
Favorite Player: Julio Jones
Favorite FF-Player: Tyler Boyd
Favorite IDP: LB
Favorite IDP-Player: T.J. Watt
Debüt: 2016
Ligen dieses Jahr: 4
Gewonnen FF-SuperBowls: 0

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